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Ausstellung "60 Jahre Essener Lichtwochen"

Leuchtende Erfolgsgeschichte

EMG präsentiert Ausstellung zur Historie der Lichtwochen
Die 60. Auflage der Lichtwochen stellt Motive der Kulturhauptstadt 2010 in den Mittelpunkt. Die spannende Geschichte der Lichtwochen selbst beleuchtet die Ausstellung „Glanzlichter – 60 Jahre Essener Lichtwochen“, die ab Donnerstag, 10. Dezember, in der Zentrale der Sparkasse Essen zu sehen ist. Die Schau ist aus einer Kooperation der EMG – Essen Marketing GmbH (EMG), der Sparkasse Essen und dem Ruhr Museum entstanden.

„Licht lockt Leute“. Unter diesem Motto taten sich 1950 die Essener Geschäftsleute zusammen und brachten die ersten Essener Lichtwochen zum Erstrahlen. Heute, 60 Jahre später, widmet die EMG – Essen Marketing GmbH gemeinsam mit der Sparkasse Essen und dem Ruhr Museum eine Ausstellung der abwechslungsreichen Geschichte der Lichtwochen. In zahlreichen Fotografien und Zeitungsartikeln zeichnen die Historiker Dorothea Bessen und Christoph Wilmer sechs Jahrzehnte leuchtende Stadtgeschichte nach. Oberbürgermeister Reinhard Paß eröffnet die Ausstellung am Donnerstag, 10. Dezember, um 19 Uhr. Zu sehen ist die komplette Schau vom 11. Dezember 2009 bis zum 9. Januar 2010 in der Zentrale der Sparkasse Essen, III. Hagen 43. Der Eintritt ist frei. Die Zentrale der Sparkasse hat montags und donnerstags von 9:00 bis 18:00 Uhr geöffnet, dienstags, mittwochs und freitags von 9:00 bis 16:00 Uhr.

Entstanden in einer Zeit, in der das Stadtzentrum noch zu 90 Prozent in Trümmern lag, leuchten die Essener Lichtwochen den Besuchern der Innenstadt bis heute durch die dunkle Jahreszeit. Viel ist seit 1950 passiert. Viel, das die Lichtwochen in ihren Bildern abgebildet haben und viel hat sich getan in Bezug auf Gestaltung und Technik. Einfache Formen wie Sterne, Kronen und Kristalle sind zu komplexen Bildern geworden, Glühlampen sind Lichtschläuchen und moderner LED-Technik gewichen.
Während draußen die Bilder zur Kulturhauptstadt leuchten, gibt es auf den Fotografien der Ausstellung, neben den Lichtbildern aus mehr als einem halben Jahrhundert, auch immer wieder Details zu entdecken, die die Jugend erstaunen und die Älteren in Erinnerungen schwelgen lassen. Der Bau der U-Bahn zum Beispiel oder Straßenbahnschienen auf der Kettwiger Straße und parkende Autos auf der Porschekanzel.



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